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Projekte Dezember 2015-November 2019

2017-12-28 Klimawandel

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Reisebericht Sambia 2017

Nach drei Jahren ist es wieder soweit. Wir landen auf dem “Kenneth Kaunda International Airport“ in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia.
Was uns sofort auffällt ist der Rohbau für das neue moderne Flughafengebäude. Wie bei unserem letzten Besuchen werden wir am Flughafen abgeholt. Wir nutzen den Nachmittag um in einer der großen Einkaufszentren in Lusaka einzukaufen. Für die Dorfgemeinschaft kaufen wir größere Mengen Mehl, Reis, Zucker, Speiseöl, Waschpulver und Seife. Für die Familie kaufen wir Stoffe für unser neues Patenkindes Maclean ein Kleid ein Püppchen und einen Ball. Von zu Hause haben wir noch einige Dinge für alle und für die zahlreichen Kinder natürlich Lollis. Für die Schule konnten wir von mitgebrachten Spendengeldern auch noch große Mengen Hefte, Stifte, Papier und Zeichenmaterial kaufen.
Nach dem langen Flug und dem Einkauf freuen wir uns nun auf eine Dusche, ein gutes Essen und ein Bett. Am frühen Morgen des nächsten Tages starten wir in unsere Projektgebiete. Auf der großen Nord-Süd ist wie immer viel Verkehr. Nicht nur die großen LKW die in den Kupfergürtel fahren, auch Radfahrer und Fußgänger nutzen die asphaltierte Straße. Auch hier fällt uns die rege Bautätigkeit auf. Die Straße, die wichtigste Nord-Süd Verbindung wird vierspurig ausgebaut. Für uns ein Hindernis aber auch ein Zeichen, dass es mit der Infrastruktur vorwärts geht.
Im Dorf angekommen überrascht uns die Veränderung der letzten drei Jahre. Ringsum entstehen Häuser aus Stein, Strommasten versorgen die Neubauten. Margret und ihre Familie empfangen uns überschwänglich. Unser neues Patenkind Maclean, eine Schwester von Margret, wird uns vorgestellt.
Die Begrüßung durch den Dorfvorsteher Shamputa, bei unserem fünften Besuch nun schon ein “alter Bekannter“, ist überaus herzlich. Er drückt die Freude aus uns wieder zu sehen und bedankt sich für unsere Hilfe zur Selbsthilfe. Diese wirkt sich im Dorf sehr positiv aus. Unsere Patenfamilie zeigt uns voller Stolz den Rohbau ihres neuen Hauses. Vor drei Jahren waren die aus Steinen angefertigten Fundamente zu sehen. Die Steine werden mit Material aus einer Lehmgrube und Zement selbst geformt und in der Sonne getrocknet. Auch eine neue Toilette ist gebaut.
In Chikonkomene besuchen wir die mit unserer finanziellen Hilfe vor drei Jahren renovierten Krankenstation und sind enttäuscht. Leider hat sich die positive Entwicklung nicht fortgesetzt. Die Station ist noch immer nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die Regierung hat ihr Versprechen auch nach drei Jahren noch nicht erfüllt. Auch Wartung und Instandhaltung finden nicht wie abgesprochen statt. Hier wollen wir mit Plan International das weitere Vorgehen besprechen.

Die Schule in Kampekete ist da auf einem viel besseren Weg. Die Zementspende unseres letzten Besuches hat geholfen ein weiteres Unterrichtsgebäude und Unterkünfte für Lehrkräfte fertig zu stellen. Unsere Lernmittel werden vom Leiter der Schule dankend angenommen. Bildung ist auch in Sambia der Schlüssel zu einer besseren Entwicklung. Leider findet zur Zeit an der Schule kein Unterricht statt. Es fehlt an Lehrkräften. Diese wechseln an Schulen mit besserer Bezahlung. Das erinnert uns irgendwie an Rheinland-Pfalz.

Eines wird uns aber deutlich. Nur Projekte, die von den Menschen selbst betreut werden können, führen langfristig zum Erfolg. Dort, wo die Selbsthilfe nicht möglich ist, ist eine positive Entwicklung zumindest erschwert. Die Gespräche mit den Plan Mitarbeitern vor Ort und die von uns gewonnenen Eindrücke führen zu einer langen Liste von Aufgaben, die für die weitere Stiftungsarbeit auf uns wartet. Die Zuversicht der Menschen, die wir wieder erleben durften, gibt uns weiteren Ansporn.
Mit unseren Spendern und Unterstützern wollen wir weiter unser Stiftungsziel, die “Hilfe zur Selbsthilfe“ voranbringen.

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Reise nach Sambia

Es ist wieder soweit.
Nach drei Jahren fliegen wir wieder nach Sambia. In Chibombo werden wir den Fortschritt der von der Christian Cyperek Stiftung finanzierten Projekte besichtigen. Wir wollen den Stand in der Krankenstation sowie die Erweiterungsbauten der Schule ansehen.
Wir wollen auch mit der Dorfgemeinschaft über neue Projekte beraten und diese mit Plan Deutschland absprechen. Unser Slogan heißt Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Unterstützer erwarten Rechenschaft über den Einsatz ihrer Gelder. Die Christian Cyperek Stiftung ist seit elf Jahren in Sambia aktiv. Mit den Spendengeldern wurden gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk Plan Brunnen gebaut, Kindergärten und Schulen unterstützt sowie in eine bessere ärztliche Versorgung investiert. Damit die Stiftung weitere Projekte finanzieren kann, ist sie auf weitere Spenden und Unterstützer angewiesen.

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE92700205003780100010
BIC BFSWDE33MUE

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Charity 2016 Toller Erfolg

Dank unserer ehrenamtlichen Helfer und dem Duo „Spitz & Stumpf“ erbrachte die Charity 2016 einen Spendenhöhe von 2800 €.
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Charity 2016

Plakat für Web

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2014 Reisebericht

Liebe Freundinnen und Freunde der Christian Cyperek Stiftung

Ein gutes Jahr Vorfreude, neun Monate intensive Reisevorbereitungen, innere Unruhe und gespannte Erwartungshaltung was uns nach drei Jahren in Chibombo erwartet.

Welche Fortschritte hat unsere Hilfe zur Selbsthilfe bewirkt?

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2012 Internationaler Mädchentag

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2012 Gesundheit in Chikonkomene

Von Plan die Beschreibung des Projektes das wir in den nächsten Jahren intensiv begleiten wollen:

Was uns erwartet
Kinderkriegen ist in Afrika kein leichtes Unterfangen. Besonders schwer haben es Frauen, deren Entbindungen zu Hause stattfi nden – im ländlichen Afrika macht dies 60 Prozent der Geburten aus. Diese Niederkünfte sind oft unbegleitet, was das Sterblichkeitsrisiko für Mütter und Kinder deutlich hebt. Dem Gesundheitswesen in Sambia mangelt es insgesamt an Infrastruktur und professionelle Hilfe ist in dem südafrikanischen Land selten. Denn es fehlt in Gesundheitsstationen an gut ausgebildetem medizinischen Personal.

gesamte Projektbeschreibung lesen (öffnet Pdf – Datei)

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2012 Ein Traum geht in Erfüllung

Ein von uns lange gehegter Traum geht in Erfüllung:
Der Ausbau einer Gemeindegesundheitsstation in Chibombo für mehr als 20.000 Menschen. Besonders Schwangere und Kinder sind von den Folgen der fehlenden Gesundheitsversorgung betroffen. Das ist finanziell kein leichtes Projekt, handelt es sich doch um eine Projektsumme von 100.000 €, die wir in den nächsten drei Jahren aufbringen wollen.

Sie sehen, wir wollen nicht ruhen. Uns liegen die Menschen in Afrika und dort insbesondere die Kinder am Herzen.

Martina + Wolfgang

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2011 Reisebericht Sambia

Filme:  im Dorf I  –   im Dorf II  –   die Schule  –   Margret´s Hütte

Sonntag der 11.09.11 Flughafen Frankfurt. Es ist 22.3o Uhr. Unser Flieger startet in Richtung Sambia. Mit einem Zwischenstopp in Addis Abeba (Äthiopien) und Harare (Simbabwe) landen wir am 12.09.11 pünktlich 14.30 Uhr in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia. Dort werden wir von Leonhard (Lennart) und Jolly empfangen. Leonhard wird uns fahren, Jolly ist unser Dolmetscher. Wir sind uns sofort sympathisch und so freuen wir uns auf unsere gemeinsame Zeit.

Nachdem sie uns zum Guesthouse gebracht haben, fahren wir gemeinsam zum Großeinkauf. Die Shopping-Mals haben europäischen Standart. In Lusaka wissen unsere Freunde, wo man günstig einkaufen kann. So können wir das Geld der Unterstützer unserer Stiftung gut einsetzen.

Als erstes kaufen wir für die Schule in großen Mengen Schulhefte. Dazu gehören natürlich Bleistifte, Radiergummis, Farbstifte und Zirkel, in großer Anzahl. Auch ein paar neue Fußbälle nehmen wir mit und natürlich Bonbons.

Für unser Patenkind Margret, ihre Familie und die Dorfbewohner haben wir von zu Hause schon einige Dinge mitgebracht. Wir kaufen in Lusaka Kleider und Körperwaschseife für die Familie. Größere Mengen Speiseöl und Reis stehen auch auf dem Einkaufszettel. Für Margret suchen wir noch einen schönen Rucksack, Floppers und etwas zum anziehen.

Nun ist es schon lange dunkel und wir haben alle Hunger. Wir laden Jolly und Leonhard zum Essen ein. Sie erzählen uns aus ihrem Leben in Afrika. Sie freuen sich über die positiven Veränderungen in Sambia. Aber alles geht nur sehr langsam. Dann fahren wir zurück in das Guesthouse. Nach 24 Stunden sind wir ziemlich müde, es war ein langer Tag mit vielen Aufregungen. Wir freuen uns auf unser Bett. Aber Afrika ist eben Afrika. Der Schlüssel zu unserem Zimmer schließt nicht. Martina findet zum Glück noch einen Mitarbeiter des Hauses, der uns die Zimmertür öffnen kann. Glück gehabt, Wir sortieren unsere Finanzen, Euro, Dollar, Kwascha. Jetzt noch duschen, aber auch diese Tür bleibt uns versperrt. Der Chef des Hauses ist schnell zur Stelle, wir bekommen ein anderes Zimmer.

Wir schlafen schnell und gut.
Am nächsten Tag holen uns Lennart und Jolly pünktlich 8.45 Uhr am Guesthouse ab. In Lusaka kaufen wir noch drei lebende Hühner für das Dorf. Dann fahren wir auf der Great North über Chisamba, Landless Corner nach Kanpekete (Chibombo). Kurz vor 11.00 Uhr sehen wir das Werbeschild von Plan Sambia an der Straße und wissen, dass wir am Ziel sind. Ziemlich nahe bei der großen Straße befindet sich die Schule von Kanpekete in der auch Margret unterrichtet wird. Wir treffen unseren „alten Freund“ Oskar, der bereits mit seinem Motorrad auf uns wartet. Nach einem freudigen Hallo begrüßt uns der Headteacher (Direktor) der Schule, der uns noch von unserem letzten Besuch vor 3 Jahren kennt.

Danach fahren wir ins Dorf. Die Wege sind nach wie vor in keinem guten Zustand. Aber es gibt auch wichtigeres. Die Begrüßung von Margret und Judith (Margrets Mutter) war sehr herzlich.
Die Zurückhaltung der letzten Besuche war einer freudigen Erwartung gewichen. Sofort waren wir von den Kindern und den Dorfbewohnern umringt. Die für die Dorfgemeinschaft gekauften Geschenke brachten große Freude. Ob Reis Mehl oder die für die Erleichterung der Feldarbeit mitgebrachten Hacken, alles fand freudige Abnehmer. Ganz besonders, die eigentlich für die Kinder mitgebrachten Bonbons und Lutscher, fanden auch bei den Erwachsenen großen Anklang.

Der Dorfälteste begrüßt uns und freut sich über das Wiedersehen. Wir unterhalten uns ausführlich über die Projekte die bisher mit unserer Unterstützung durchgeführt wurden. Margret war während der ganzen Zeit bei uns und hielt Martinas Hand. Wir sprachen auch über die zukünftigen Projekte die wir gerne angehen wollen. Der Bürgermeister der Gemeinde zeigte sich davon überzeugt, dass auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit Plan für die Region Chibombo einen stetigen Fortschritt bringen wird. Es ist die Hilfe zur Selbsthilfe die für eine nachhaltige Entwicklung sorgen kann.

Wir hatten großes Interesse das Haus unseres Patenkindes zu sehen. Vor drei Jahren standen nur die Mauern und ein Teil war mit Wellblech bedeckt. Die Familie von Margret lud uns ein ihr Haus zu besichtigen. Das Haus mit drei Räumen ist heute ganz mit Wellblech gedeckt. Im Schlafraum steht ein großes Bett. Schränke gibt es nicht. Die Feuerstelle der Küche ist mit Holzkohle befeuert. Der Eingangsraum wird überwiegend als Vorratsraum genutzt. Dort steht auch eine alte Autobatterie die als Stromquelle genutzt wird.

Für uns ist es sehr schön zu sehen, dass in der Hütte die Bilder hängen, die wir der Familie aus Deutschland gesendet haben. Auch der beim letzten Besuch für Margret mitgebrachte Schulranzen ist noch in Gebrauch.
Margret wuschelt in Martinas Haar. Blond ist in Afrika sehr selten. Martina nutzt die Nähe um auch durch Margrets Haar zu streichen. Das löst bei allen ein freundliches Gelächter aus.
Das Essen können wir einfach nicht ablehnen. Es besteht aus den von uns mitgebrachten Hühnern und dem für Sambia typischen Maisbrei. Margret gibt Wolfgang eine extra große Portion vom Maisbrei. Oscar ist ein dankbarer Abnehmer für die Hälfte von Wolfgangs Portion.

Anschließend machen wir uns auf den Weg zurück zur Schule. Margret freut sich sehr dass sie im Auto mitfahren kann. In der Schule haben wir die Gelegenheit Margrets Klasse während des Unterrichts besuchen zu können. Die Klassenlehrerin zeigt uns den Stundenplan und erläutert uns das Schichtsystem. Es gibt für die Kinder zu wenig Schulräume und für die Schule zu wenige Lehrerinnen und Lehrer. Um diesen Mangel auszugleichen gibt es einen Schichtplan der morgens und nachmittags Unterricht ermöglicht.
Die über Spenden finanzierten Lernmittel (Hefte, Bleistifte, Kugelschreiber, Zirkel und Papier) sind ein sehr willkommenes Geschenk. Die Kinder bedanken sich mit einem Lied. Im Anschluss zeigt uns der Direktor die Baustelle für weitere Unterkünfte für das Lehrpersonal. Die Löhne für LehrerInnen sind nicht hoch. Schulen die mehr Lehrkräfte wollen müssen für ein gutes Umfeld sorgen. Die Gemeinde in Kampakete ist bemüht mit dem Bau von Wohnungen mehr Lehrkräfte für Kampakete zu bekommen.

Wir gehen mit dem Versprechen bald wieder zu kommen.

Oscar, Leonard und Jolly bringen uns zu den Projekten die wir bei unserem letzten Besuch nur als Baustellen sehen konnten. Oscar ist auf seinem Motorrad nicht zu beneiden. Die Wege auf denen wir uns bewegen erzeugen eine Menge an Staub.
Das Gemeinschaftshaus und die sanitären Anlagen sind fertig. Vor drei Jahren konnten wir nur die für den Bau notwendigen Gruben besichtigen. Auch die Wasserpumpe ist in Betrieb. Eine Frau aus der näheren Umgebung holt gerade Wasser. Sie ist sehr freundlich und wir dürfen sie auch fotografieren.

Alles in allem können wir sehen wie gut es weiter geht. Nicht in dem Tempo wie wir es als Europäer gewohnt sind, aber zum Wohle der Menschen und vor allem der Kinder in Chibombo.
Für uns ist dieser Besuch Antrieb und Motivation. Die Christian Cyperek Stiftung will auch weiterhin den Menschen in Chibombo helfen.
Das Lachen der Kinder ist Motivation und Ansporn, die Hilfe zur Selbsthilfe als Antrieb für unsere Stiftung der richtige Weg.

 


Wir verteilen die Lebensmittel und Geschenke für die Leute in Margrets Dorf.

Die Plan Mitarbeiter Oskar und Dolmetscher Jolly erläutern uns die Veränderungen im Dorf.

 


Kinder im Dorf immer an allem interessiert.

Die ganze Familie von unserem Patenkind.

 


Martina und Wolfgang vor der Schule.

Mit unserem Freund Oskar in der Klasse von Margret.

 


Gespanntes warten der Klasse.

Martina verteilt die Schulhefte Bleistifte und Kugelschreiber in der Klasse von Margret.

 


Abschied von Margret.

Übergabe von Schulmaterial und Fußbälle an den Headteacher der Schule.

 


Das Dankeschön.

 


Beim letzten Besuch waren nur die Fundamente zu sehen, jetzt stehen Gebäude, Pumpen und Toiletten.

 

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